Warum Jesus vermutlich auch gern auf Gemeindefesten gewesen wäre

Es war schön. Nein – es war sogar sehr schön. Unser diesjähriges Gemeindefest am 22. August 2026 in der ALM, dem „AbenteuerLand Magdeburg“, fühlte sich an wie ein kleiner Ausflug in eine eigene Welt. Etwa 60 Geschwister und Gäste fanden den Weg dorthin, darunter 15 fröhliche Kinder, die dem Tag eine besondere Lebendigkeit verliehen.

Schon im vergangenen Jahr hatten wir hier Station gemacht, und sofort war die vertraute Weite des Geländes wieder da: viel Platz zum Durchatmen, zum Zusammensein – und für die Kinder unzählige Möglichkeiten, sich in kleine und große Abenteuer zu stürzen. Man sah ihnen an, wie sehr sie diesen Ort lieben. Auch das Wetter spielte mit. Die Temperaturen waren angenehm, und die vielen Wolken zogen wie sanfte Begleiter über uns hinweg – alle dicht, alle freundlich.

Nach einem gemeinsamen Gebet mit unserem Vorsteher öffnete Antje einen Gedanken, der uns schmunzeln ließ und zugleich berührte: Warum wäre Jesus vermutlich gern auf Gemeindefesten gewesen? Man denke nur an die „Hochzeit zu Kana“ – ein Fest voller Begegnungen, Freude und Nähe. Genauso fühlte es sich auch bei uns an.

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Dank vieler fleißiger Hände gab es ein wunderschönes und ebenso leckeres Kuchenbuffet. Für eine besonders schöne Atmosphäre sorgte wieder der liebevoll gebastelte Blumenschmuck von Manuela und Marion. Vielen Dank dafür! Anke und Siegrid spendierten allen Gästen eine „Flat Rate“ an der Bar. Damit wollten sie sich für die Anteilnahme, die Gebete und die lieben Worte im Zusammenhang mit dem Heimgang ihres Ehemannes bzw. Sohnes bedanken.

Natürlich durfte auch die Unterhaltung nicht fehlen. Wie im vergangenen Jahr gab es Tischtennis und Boule. Heinz Jürgen und Johanna spielten ausdauernd und mit viel Freude miteinander Tischtennis. Beim Boule versuchten sich viele darin, ihre Kugel möglichst nah an das „Schweinchen“ zu platzieren.

Für Bewegung und jede Menge Gespräche sorgte unser Bingospiel. Mit ihren unbeantworteten Fragen wanderten die Geschwister von Tisch zu Tisch und kamen dabei ganz ungezwungen miteinander ins Gespräch – auch mit Geschwistern, mit denen man sich sonst vielleicht eher weniger unterhält. Auf jedem Bingozettel standen 25 Fragen. Ziel war es, eine horizontale, vertikale oder diagonale Reihe mit jeweils einem anderen Namen eines anwesenden Teilnehmers zu füllen, auf den die jeweilige Aussage zutraf. Viele wollten sich jedoch nicht mit einer einzigen Reihe zufriedengeben, sondern versuchten, möglichst alle 25 Aussagen zu beantworten.

Den Abschluss des Programms bildete das Spiel „1, 2 oder 3“ mit kindgerechten Bibelfragen für die Kleinen und anspruchsvollem Bibel-Insiderwissen für die Erwachsenen. Dabei konnte man sich des Eindrucks kaum erwehren, dass so mancher bei seiner Antwort zunächst einen Blick auf unseren Vorsteher warf, bevor er sich für eines der drei Felder entschied.

Die Zeit verging wie im Flug und „plötzlich“ wurde schon das Abendessen aufgetafelt.

Vor allem aber nutzten viele die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen: Man stand beisammen, tauschte Erfahrungen aus, erzählte kleine Alltagsgeschichten und genoss einfach die gemeinsame Zeit. Die Atmosphäre war geschwisterlich, vertraut und von einer herzlichen Nähe getragen.

Die Gemeinde bedankt sich ganz herzlich bei allen fleißigen Helfern und beim Orga-Team, die zu diesem rundum gelungenen Fest beigetragen haben.

Wir freuen uns schon auf das Gemeindefest 2027!

 

Ps.:

Ich bin mir sicher, dass Jesus auch bei unserem Gemeindefest dabei war und seinen Segen auf unser Fest gelegt hat.

Und wisst ihr auch warum?

„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“
(Mt. 18,20)